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Das Ganze begann mit unserer Suche nach der ultimativen Auster. Wir streunten die Weltmeere ab auf der Suche nach der dicksten, der größten, der fettesten und der raffiniertesten Auster. Gar nicht so weit weg fanden wir eine Auster, die sowohl optisch als auch vom Geschmack her eine Spitzenauster war, das sahen wir sofort. Wir haben ihren Geschmack analysiert und entdeckten dabei eine komplette Geschmacksskala.

Wir zogen unseren Freund ‘Kobayashi-san’ zu Rate, der nicht nur ein Liebhaber von japanischem Kautabak ist, sondern auch ein Guru auf dem Gebiet des fünften Geschmacks: Umami. Nach vielen Abenden mit kaltem Sake hatte er uns die Finessen der japanischen Geschmackssensation und den Ursprung des Umami-Effekts durch die verschiedene Arten von Meeresalgen, die natürliche Fermentation und die Kombination mit den Aminosäuren dieser eiweißreichen Auster erklärt.

In unseren kontrollierten Becken mit biologischem Filtersystem wird die Ehre und der Geschmack von Kobayashi mit Hilfe einer ausgeklügelten Algendiät hochgehalten. (Und nein, kein Grund zur Sorge: Kobayashi hat seinen Kautabak nicht ins Wasser gespuckt!)

Dank dieser Veredelungsmethode kann unsere Auster sich jetzt in die Reihe der großen Namen in der Gastronomie fügen: Dom Perignon-Champagner, Pata Negra-Schinken, Beluga-Kaviar, Wagyu-Rindfleisch, Perigord-Trüffel, Umami-Austern.

Die Umami-Auster ist geboren. Herzhaft, süß, sahnig, salzig, ein voller Geschmack mit viel Finesse: Das ist Umami. Der Genuss der Umami-Auster wird noch so manchen beginnenden Austernesser dahinschmelzen lassen und Lust auf “Mehr” machen. Für die echten Kenner ist keine Diskussion mehr nötig, oder um es mit den Worten von Kobayashi zu sagen: ”Kore desu!!!” ( “Ja, das ist sie, klar!!!” )

Umami Oysters